Oberpfälzer Gauverband

Passionssingen im Gebiet West

Erstmals hatten die Trachtler des Gebiets West des Oberpfälzer Gauverbands der bayerischen Heimat- und Trachtenvereine zum traditionellen Gebiets-Passionssingen in den Kongregationssaal am Malteser der Pfarrei St. Georg Amberg eingeladen, der sich als ausgezeichnetes Ambiente für die stimmungsvolle Traditionsveranstaltung bayerisch-barocker Natur entpuppte. Ungebrochen war auch der Zuspruch bei der diesjährigen Auflage der Traditionsveranstaltung, bei der die regionalen Instrumental- und Gesangsensembles musikalisch den Zuhörern das Leiden und Sterben Jesu näher brachten. Mit Mundarttexten aus dem „Menzinger Kreuzweg“ veranschaulichte der Organisator des Gebiets-Passionssingens Konrad Stauber das Leiden Jesu auf Golgotha auf innige Weise. Der Erlös der Benefizveranstaltung in Höhe von 488 Euro wurde Dekan Markus Brunner für die Renovierung der Friedhofskirche St. Katharina überreicht. Gut besetzt war der Kongregationssaal, als der Musikwart vom Heimat- und Trachtenverein „Stamm“ aus Sulzbach-Rosenberg Konrad Stauber als jahrelanger Organisator dieses Passionssingens dazu begrüßte. Er ließ wissen, dass es ihm auch heuer gelungen sei, regionale Instrumental- und Gesangsgruppen für die Teilnahme zu begeistern, die mit bodenständigem Liedgut und Weisen das Gebiets-Passionssingen für einen guten Zweck bereicherten. 488 Euro konnten als Erlös aus der Kollekte, die für die Renovierung der Friedhofskirche St. Katharina bestimmt war, verbucht werden. Mitwirkende waren der Heimat- und Trachtenverein „Stamm“ aus Sulzbach-Rosenberg mit der Sulzbacher Stubenmusik unter der Leitung von Lydia Zagel, dem Sulzbacher Zweigesang, dem Duo Morgenschweis/Lommer und einem Klarinettentrio unter der Leitung von Dr. Sabine Morgenschweis sowie die Jura-Sänger aus Stöckelsberg unter der Leitung von Karl Hummel, die kurzfristig als Ersatz für ein anderes Männergesangsensemble eingesprungen waren. Mit einem stimmungsvollen Instrumentalstück läutete das Klarinettentrio das Passionssingen ein, zu dessen Gelingen die drei Musikerinnen mit weiteren ausgewählten Stücken beitrugen. Passend zur Leidens- und Sterbensgeschichte Jesu waren die Weisen der Sulzbacher Stubenmusik getragen. Mit ihrem wunderbar harmonischen Gesang und klaren Stimmen im Duett glänzten das Duo Morgenschweis/Lommer und Morgenschweis/Stauber. Die Jura-Sänger aus Stöckelsberg zeigten im mehrstimmigen Gesang gute Tonsicherheit und bereicherten mit ihren Beiträgen das Gebiets-Passionssingen auf ihre Art. Von der Passion, dem Kreuz, dem Bauer und den weinenden Frauen auf dem Gang Jesu zur Kreuzigung, die Kreuzigung, Grab und Auferstehung thematisierte dann Konrad Stauber in den Mundarttexten von Matthias Pöschl, die die Leidensstationen Jesu bis zur Grabesruhe und Auferstehung beeindruckend in die heutige Zeit übersetzen. Nach einem großen Finale aller Sänger und Musiker spendete Hausherr Dekan Markus Brunner den Schlusssegen.




Duo Morgenschweis/Stauber




Klarinettentrio