Oberpfälzer Gauverband

Vorständeseminar in Kelheim

 

Gauvorstand Dieter Busl konnte 66 Teilnehmer aus 28 Vereinen begrüßen, besonderen Gruß galt Landrat Dr. Hubert Faltermeier, Bürgermeister Willi Dürr aus Painten und Bürgermeister Josef Häckl aus Ihrlerstein die später Isolde und Erwin Regensburger mit dem Ehrenzeichen des Bayereischen Ministerpräsidenten auszeichneten, sowie unserem Ehrengauvorstand Franz Wutz und die Ehrenmitglieder Sepp Forster, Karl Galli und Erwin Regensburger.

 

Nach der Vorstellungsrunde der Teilnehmer und der Verleihung des Ehrenzeichens konnte 2. Gauvorstand Peter Kurzwart, dieser war stellvertretend in der Landesausschusssitzung des Bayerischen Trachtenverbandes in Reischenhart und berichtete vom Baufortschritt in Holzhausen, auf Fragen zur Finanzierung konnte Peter auch gute Auskünfte geben. Die WWK Versicherung wird ein Sponsor für den BTV, dadurch sollten die Trachtenverbände mit Absprachen des Landesausschusses, bei den Gaufesten auch Werbung für die Versicherung machen. Die Vereine sollten ihre Zahlungen an den BTV einhalten. Die Projektförderung bleibt vorerst, 2010 wird es neue Richtlinien geben. Es sollten auch mehr Musikveranstaltungen für den Staatszuschuss eingereicht werden, aber nur mit Original Quittungen, Kopien werden rausgenommen. Peter berichtet auch kurz über das Strategiepapier und dass der BTV damit einen guten Weg einschlägt. Das neue Trachtenbuch wird zwischen 20,- und 30,- Euro kosten und Vereine werden bis zur nächsten Versammlung gebeten die ungefähre Anzahl der Bücher anzugeben, damit der BTV in etwa weiß wie viel in Druck gegeben werden kann. Vereine sollten auf ihren Internetseiten, die Lizenz der Straßenkarten mit Anfahrtsbeschreibungen achten, sonst könnten hohe Kosten anfallen. Es gab noch eine Anfrage wie sich der BTV gegenüber dem Oberpfälzer Gauverband als Kritiker Verband verhält, Peter konnte nur eine gute Resonanz bestätigen dass es für unseren Verband keine Nachteile gibt.

 

Nach der Kaffeepause erklärte Landesjugendvorsitzender Günter Frey wozu wir Holzhausen brauchen was genau wird in den einzelnen Gebäuden stattfinden und warum sind Schulungen für Kinder, Jugendliche und auch Erwachsenen so wichtig. Wozu benötigen wir eine Jugendbegegnungs- und Jugendbildungsstätte.Um 18:00 Uhr ging es zur Vorabendmesse in der Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt.

 

Nach dem Abendessen stellte Vorstand Günther Sertl aus Auerbach das Festprogramm zum Gautrachtenfest im Juni vor. Dieter Busl unterrichtete die anwesenden Vorstände, das der Oberpfälzer Gauverband in etwa ab dem Jahr 2015 bis 2018 wieder mit der Landestagung dran sein könnte und deshalb Rücklagen bilden müsse und auch die Ausgaben sind gestiegen. Gaukassier Hermann Drechsler machte einen Vorschlag, der dann in der Gauversammlung Anfang Mai abgestimmte werden soll. Auch solle die Landestagung alleine geschultert werden.

 

Am Sonntag gab Christian Ferstl ein Referat über Joh. Andres Schmäller Dialektforscher aus Tirschenreuth und wies darauf hin das es keinen besseren Ort für Dialektsprache gibt, als in der Familie, denn mit Hochdeutsch kommt man fast überall in Konflikt. Auch aus Artikel 131 Abs. 3 der Bayerischen Verfassung: „Die Schüler sind (…) in der Liebe zur bayerischen Heimat (…) zu erziehen.”, lässt sich ein gewisser Auftrag ableiten. Zur Heimat gehört nämlich auch ihre Sprache! Bürgermeister Willi Dürr unterbreitete seine Erfahrung mit der Künstler Sozialkasse und wird dazu wenn erwünscht einen Referenten dazu mit Einladen. Zum Abschluss kamen noch Fragen zu Verbandsangelegenheiten die von den Sachgebietsleitern beantwortet wurden.

 

Begrüßung durch Gauvorstand Dieter Busl

 

Teilnehmer

 

Referent Günter Frey Landesjugendleiter