Oberpfälzer Gauverband

Frühjahrssitzweil Gebiet Süd in Regenstauf

15 Musikgruppen mit insgesamt 54 Musikanten waren der Einladung des Gebietsmusikwartes Heinz Jaroschik gefolgt, der souverän durch den Abend führte. Der Dramatische Club Regenstauf unter Vorsitz von Thomas Amberger war Ausrichter der Frühjarssitzweil und hatte die Veranstaltung bestens vorbereitet. Da die Gaststätte „Deutsche Eiche“ für die große Anzahl der Teilnehmer und die Gäste zu klein war, wurde die benachbarte Jahn-Mehrzweckhalle reserviert. Den 140 Gästen, darunter Gauehrenvorstand Franz Wutz, Gaufahnenmutter und Ehrenmitglied Hilde Wutz, Gaufahnenbraut Birgit Thies, Gauehrenmitglied und Vorstand des Gebiets Süd Erwin Regensburger mit seiner Frau Isolde, Gaumusikwart Peter W.Schmidt, 3. Bürgermeister Josef Schindler, sowie Altbürgermeister Hans Zelzner, wurde ein unterhaltsamer Volksmusikabend geboten.

Eröffnet wurde der Abend durch die Gaukapelle Beratzhausen mit einem flotten Marsch. Der Dramatische Club Regenstauf zeigte mit dem Preßgrunder Duo und der Zufallsmusi die Vielfalt des musikalischen Könnens. Für Stamm Regenstauf spiele die Vereinsmuse auf. Die Alpiner hatten mit den beiden Mädels Julia und Juliane zwei Nachwuchs-Sängerinnen dabei, die mit voller Begeisterung das Lied „In unserer alten Stadt“ vortrugen. Ebenfalls waren für die Alpiner vertreten, die Hackbrettmusi und die Steirischen. D`Rosentaler Painten waren mit der Rosentaler Musi dabei, wobei sich Gebietsvorstand Erwin Regensburger nicht nehmen ließ die Teufelsgeige selbst zu spielen. Die Sängerinnen der Eghalanda Gmoi trugen u.a. das Lied vom Roußbuttnbou vor. Besonders beeindruckend waren die für die Zuhörer ungewohnten aber doch anheimelnden Weisen des Dudelsacks gespielt von Peter.W.Schmidt von der Eghalanda Gmoi. Albin Kirchberger von der Stoarosn Sinzing, spielte Am alpinen Steig. Die Volksmusik des VTV Hemau begeisterte das Publikum ebenso wie die Stubnsmusik von D`Labertaler Beratzhausen. Der Almrausch-Stamm Regensburg stellte die Gruppen Edler Almrausch und Stubenmusik. Die drei falschen Töne mussten aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Die Vielfalt der musikalischen Darbietungen wurde zusätzlich aufgelockert durch kurzweilige Mundart-Texte.

Zum Abschluß erfüllte sich Heinz Jaroschik einen persönlichen Wunsch und studierte im Schnelldurchlauf den Kanon „Es tönen die Lieder, der Frühling kehr wieder" mit dem ganzen Saal ein.

Heinz Jaroschik bedankte sich bei allen Musikanten und Gästen für den harmonischen Verlauf des Abends und versprach für die Herbstsitzweil am 22. Oktober 2011 im Bruckmeier Saal in Hemau einen weiteren Kanon zu finden.